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Auf dieser Seite finden Interessierte der Riesgeologie ab sofort aktuelle Dukumente und Publikationen (Bücher, Dissertationen, Diplomarbeiten, etc.). Gerne können Sie der Redaktion eine kurze Mail schicken, falls Aktualisierungen, Korrekturen oder Ergänzungen notwendig sein sollten.
Ältere Beiträge finden sich im Beitragsarchiv am Ende der Seite.



Der jüngste bayerische Meteorit, der vor zwei Jahren in vom Himmel flog, ist ein Meteorit der Königsklasse. Darum soll er für Forschung und Bildung sowie für die Bevölkerung erhalten werden.

Seit seinem Fund wurde der Meteorit Stubenberg mittlerweile eingehend wissenschaftlich untersucht und war das Highlight verschiedener, zeitlich befristeter Ausstellungen im In- und Ausland. Und dieser einzigartige, als Meteorit Stubenberg bekannt gewordene Himmelskörper soll nun verkauft werden. Aus diesem Grunde ruft der gemeinnützige Verein "Freunde des RiesKraterMuseums e.V." unter dem Kennwort: Meteorit Stubenberg zu einer Spendenaktion auf.
Die Augsburger Allgemeine veröffentlichte hierzu am 17.11.18 eine Pressemitteilung, welche online hier abrufbar ist.

Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 17. November 2018 (Nr. 265), Seite 33.


Zu dem Vortrag "Die Rosetta-Mission (Ziele - Ergebnisse)" (25.10.2018) im RiesKraterMuseum (RKM) in Nördlingen wurde in den Rieser Nachrichten ein Zeitungsbericht gedruckt, welcher am 03. November 2018 mit dem Titel "Die Kinderstube des Sonnensystems" erschienen ist






Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 05. November 2018 (Nr. 253), Seite 28.


Der Meteorit „Stubenberg“ war Jahrmilliarden im All unterwegs – bis er in ein niederbayerisches Stück Wald gestürzt ist.
Jetzt soll er ins RiesKraterMuseum (RKM).


Im März 2016 findet eine Riesensternschnuppe das Ende ihrer viele Millionen Kilometer dauernden Reise in der Nähe des kleinen niederbayerischen Ortes Stubenberg. Entstanden ist sie durch die Kollision ihres „Mutterasteroiden“ mit einem anderen Himmelskörper. Dieses Objekt soll in seiner Einzigartigkeit nun ins RiesKraterMuseum in Nördlingen. Der gemeinnützige Verein „Freude des RiesKraterMuseums e.V.“ sammelt hierfür derzeit Spenden.
Die Augsburger Allgemeine berichtete hierzu im Wochenend Journal. Online hier abrufbar.

Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 29. September 2018 (Nr. 225), Seite V5, Wochenend Journal.


Zu dem Vortrag "Moldavite und ihre Fundschichten in der Lausitz" (26.07.2018) im RiesKraterMuseum (RKM) in Nördlingen wurde in den Rieser Nachrichten ein Zeitungsbericht gedruckt, welcher online hier abrufbar ist.







Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 31. Juli 2018 (Nr. 174), Seite 24.




Start der kleinen Wochenend-Artikelserie: Die Geschichte des Rieses

Teil 1: Als exotische Tiere im Ries lebten
Im ersten Teil geht es um die Landschaft, wie sie vor dem Ries-Impakt aussah. Also um die Flora und Fauna, das Klima und die Landschaftsmorphologie vor rund 15 Millionen Jahren. Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.





Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 02. Juni 2018 (Nr. 124), Seite 26.


Teil 2: Ein Meteor kracht auf die Erde
Der zweite Teil behandelt das nähere Umfeld unseres Heimatplaneten. Ist der interplanetare Raum - also der Raum zwischen den einzelnen Planeten des Sonnensystems - leer? Was passiert, wenn kosmische Objekte verschiedener Größen der Erde zu nahe kommen, wenn sie gar ihre Bahn kreuzen? Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.





Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 09. Juni 2018 (Nr. 130), Seite 30.


Teil 3: Der Riesimpakt war auf der ganzen Welt hörbar
Der dritte Teil der Serie von Oliver Sachs und Friedrich Woerlen behandelt den eigentlichen Riesimpakt, d. h. die Entstehung des Rieskessels selbst. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein gigantisches kosmisches Ereignis, das in wenigen Minuten eine ganze Landschaft völlig auf den Kopf gedreht hat, sondern um ein Ereignis, welches durch seismische Schockwellen und wahrscheinlich auch akustisch weltweit wahrnehmbar war. Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.




Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 16. Juni 2018 (Nr. 136), Seite 35.


Teil 4: Als Flamingos im Ries lebten
Der vierte Teil der RN-Serie „Die Geschichte des Rieses“ befasst sich mit der Zeit nach dem Asteroideneinschlag. Nachdem durch das Ries-Ereignis das Leben im und um das Zentrum des Impaktes vollständig vernichtet wurde, entwickelte sich in der Kraterholform schon bald ein See, folglich kehrten Tiere und Pflanzen ins Ries zurück. Bis heute bezeugen viele Fossilien, dass es um den See, aber auch in den Ufer- und Flachwasserbereichen, ein vielfältiges Ökosystem gab. So gelten die versteinerten Vogelreste aus den Kalken des Riessees als die weltweit am besten erhalten gebliebene Vogelfauna des Miozäns. Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.



Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 23. Juni 2018 (Nr. 142), Seite 28.


Ankündigung: Radeln mit den Rieser Nachrichten - Wir folgen den Spuren des Riesimpaktes
Wie spannend die Entstehung des Rieskraters ist, das wird in diesen Wochen von Dr. Oliver Sachs und Friedrich Woerlen in der Wochenend-Artikelserie "Die Geschichte des Rieses" vor Augen geführt. Nun lädt die Redation der Rieser Nachrichten zu einer Sommer-Radtour durchs Nördlinger Ries ein. Die Geoparkführerin Carolin Schober-Mittring wird an den Zwischenstationen (z. B. Wallerstein, Maihingen, Heuberg, Munningen) berichten, was sich wo, wann und wie ereignet hat. Die Mittagspause ist in der Ziegelmühle geplant. ANMELDUNG erforderlich. Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.



Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 30. Juni 2018 (Nr. 148), Seite 26.


Teil 5: Als die Rieser in Höhlen lebten
Im fünften Teil geht es um das Nördlinger Ries während der Eiszeit. Zu dieser Zeit wurde die Landschaft wieder freipräpariert, wodurch die ursprünglichen Umrisse des Meteoritenkraters sichtbar wurden. Es gab Mammuts, Wollnashörner, Riesenhirsche, Säbelzahnkatzen, Hyänen und Bären - gleichzeitig siedelten erstmals Menschen im Ries. Damals entstand das heutige Bild unserer Landschaft. Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.




Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 07. Juli 2018 (Nr. 154), Seite 28.


Teil 6: Über den Rieskrater und das, was bleibt
Der letzte Teil nimmt die toristische Entwicklung vom ersten Besuch der NASA-Astronauten der Apollo-14-Mission im Jahre 1970, über die Gründung des RiesKraterMuseums im Jahre 1990 bis hin zum heutigen "Geopark Ries" unter die Lupe. Der Tourismus spielt in der Region "Nördlinger Ries" mittlerweile eine sehr wichtige Rolle.





Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 14. Juli 2018 (Nr. 160), Seite 30.


Zu der Eröffnung der Sonderausstellung "Strahlenkegel - Signaturen der Katastrophe" (22.03.2018) im RiesKraterMuseum (RKM) in Nördlingen wurde in den Rieser Nachrichten ein Zeitungsbericht gedruckt, welcher online hier abrufbar ist.

Auch gab es bei Focus online am 21. März 2018 hier eine Vorankündigung der besagten Sonderausstellung.





Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 27. März 2018 (Nr. 72), Seite 26.



Am Abend des 17.03.2018 fand die Vorab-Premiere "Spuren im Stein - Das Nördlinger Ries" im RiesKraterMuseum statt. So berichteten beispielsweise die WochenZeitung Nördlingen (21.03.2018, Nr. 12), die Rieser Nachrichten (22.03.2018, Nr. 68) oder die Donauwörther Zeitung (24.03.2018, Nr. 70) die Rieser extra (05.04.2018, Nr. 14) über dieses Ereignis.
Der offizielle Filmstart ist für den Sonntag, 8. April 2018 um 20:15 Uhr im SWR-Fernsehen angekündigt.


Weitere Infos mit Trailer können hier direkt beim SWR entnommen werden.
Hier kann der ganze Film angesehen werden.

Foto: Kollage diverser Zeitungsberichte

Im Suevit des Nördlinger Rieses wurde ein bisher unbekanntes Mineral entdeckt, das den Namen „Riesit“ bekommen hat. Die Geschichte seiner Entdeckung ist das Ergebnis einer internationalen Kooperation von Wissenschaftlern aus den USA und Deutschland, die in Las Vegas, in Heidelberg und am Museum für Naturkunde Berlin arbeiten.

Die Entdeckung eines neuen Hochdruckminerals im Ries, welches im Januar 2017 von der Internationalen Mineralogischen Assoziation (IMA No. 2015-110a; CNMNC Newsletter No. 35: Mineralogical Magazine, Vol. 81 (1), pp 209-213; European Journal of Mineralogy, Vol. 29 (1), pp 149-152) auf Vorschlag der Entdecker Prof. Oliver Tschauner (Las Vegas) und Prof. Chi Ma (Pasadena) den offiziellen Namen Riesit erhielt, ist einer neuen Analysentechnik zu verdanken, bei der die häufig benutzten Lichtstrahlen (optische Mikroskopie) oder Elektronenstrahlen (Elektronenmikroskopie) durch die sog. Synchrotron-Strahlung ersetzt wurden.
So haben beispielsweise die Rieser Nachrichten, scinexx.de bzw. Spektrum - Die Woche darüber berichtet.

Foto: In Schmelzader eingelagerter Riesit (heller Bildbereich) aus dem Suevit von Zipplingen.


Riesit kommt in Form von winzigen Kristallen in Schmelzadern von Gesteinen vor, die durch extrem hohe Drucke und durch Temperaturen von mehr als 1500 °C beansprucht wurden. Das Mineral Riesit ist chemisch gesehen eine spezielle Kristallform von Titandioxid (TiO2). Titandioxid kommt als Rutil in geringer Menge in vielen irdischen Gesteinen vor, also auch in den Grundgebirgsgesteinen des Nördlinger Rieses, die in mehr als 600 Metern Tiefe durch den Asteroideneinschlag extrem hohen Drucken und Temperaturen ausgesetzt und an die Oberfläche geschleudert wurden.
Die Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ berichtet in der Ausgabe vom Januar 2018 über das neu entdeckte Mineral aus Deutschland.


Abbildung: Die rechte Seite präsentiert das Titelbild von „Sterne und Weltraum“ vom Januar 2018, die linke Seite zeigt den Bericht zu Riesit auf Seite 13 derselben Ausgabe.


Zu dem Vortrag "Der Ries-See: neueste Forschungsergebnisse" (14.12.2017) im RiesKraterMuseum (RKM) in Nördlingen wurde in den Rieser Nachrichten ein Zeitungsbericht gedruckt, welcher online hier abrufbar ist.







Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 20. Dezember 2017 (Nr. 292), Seite 31.


Zu dem Vortrag "Shatter-Cones aus Ries-Krater, Steinheimer Becken und Molasse" (10.11.2017) im RiesKraterMuseum (RKM) in Nördlingen wurde in den Rieser Nachrichten ein Zeitungsbericht gedruckt, welcher online hier abrufbar ist.







Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 15. November 2017 (Nr. 262), Seite 30.

Beim Verlag Dr. Friedrich Pfeil (München) erschien 2017 von Volker J. Sach und Johannes Baier die Publikation mit dem Titel:
Neue Untersuchungen an Strahlenkalken und Shatter-Cones in Sediment- und Kristallingesteinen (Ries-Impakt und Steinheim-Impakt, Deutschland)
Zusammenfassung: Shatter-Cones stellen die bisher einzig sicheren makroskopischen Belege für die Wirkungen von Impakt bzw. Stoßwellenmetamorphose dar und werden deshalb weltweit zur Entdeckung und zum Nachweis von Impaktkratern herangezogen. Im Rahmen der Untersuchungen haben die Autoren Shatter-Cones untersucht, die während des Ries-Impaktes gebildet wurden und aus oberjurassischen Kalken bestehen. Die Fundstellen dieser Shatter-Cones liegen auf einem Shatter-Cone-führenden »Auswurfstrahl«, der sich vom Ries-Zentrum in südsüdwestlicher Richtung über eine Strecke von etwa 180 km erstreckt. Zusätzlich kann entlang des Shatter-Cone-führenden Ries-Auswurfstrahls festgestellt werden, dass mit zunehmender Auswurfdistanz auch der Anteil an stratigraphisch älterem Ejekta-Material (mittel- und unterjurassische bis obertriassische Gesteine) zunimmt.
Preis: 20 Euro
36 Seiten, 7 Farbtafeln mit 42 Abbildungen, 9 Farbabbildungen, 3 Tabellen. ISBN: 978-3-89937-229-8

Ein Vorläufer der aktuellen Publikation ist ebenfalls beim Verlag Dr. Friedrich Pfeil (München) 2014 von Volker J. Sach erschienen. Titel:
Strahlenkalke (Shatter-Cones) aus dem Brockhorizont der Oberen Süßwassermolasse in Oberschwaben (Südwestdeutschland) – Fernauswürflinge des Nördlinger-Ries-Impaktes
Zusammenfassung: Aus der Erdgeschichte Deutschlands sind mit dem Nördlinger Ries und dem benachbarten Steinheimer Becken nur zwei größere Meteoritenkrater bekannt. Infolge dieser Meteoriten-Einschläge wurden gewaltige Mengen an Gesteinsmaterial aus den Kratern gesprengt, ballistisch transportiert und bis über 180 Kilometer vom Zentrum des Nördlinger-Ries-Kraters entfernt abgelagert. Einzelne solcher Gesteinstrümmer dieser mittelmiozänen Schuttdecke findet man heute noch im Brockhorizont der Oberen Süßwassermolasse, der nur in Süddeutschland und in der Ostschweiz gebietsweise aufgeschlossen ist. Die in der Broschüre beschriebenen und abgebildeten Strahlenkalke (»Shatter-Cones«) sind sehr seltene Fundstücke aus dem Brockhorizont. Es handelt sich um die ersten eindeutigen Nachweise derartiger Impakt-Gesteine aus der Schichtenabfolge des Molassebeckens in Süddeutschland.
Preis: 10 Euro
16 Seiten, 13 Farbabbildungen, 2 Tabellen. ISBN: 978-3-89937-175-8


Thema: Ein Rieser Problem

Die unmittelbar mit der Geologie verbundenen Eigenschaften eines Baugrundes machen den Riesern immer wieder zu schaffen. Der Artikel in den Rieser Nachrichten geht auf diese Sachlage näher ein und ist hier online abrufbar.





Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 25. August 2017 (Nr. 195), Seite 22.

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