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Auf dieser Seite finden Interessierte der Riesgeologie aktuelle Dukumente und Publikationen (Bücher, Dissertationen, Diplomarbeiten, etc.). Gerne können Sie der Redaktion eine kurze Mail schicken, falls Aktualisierungen, Korrekturen oder Ergänzungen notwendig sein sollten.
Ältere Beiträge finden sich im Beitragsarchiv am Ende der Seite.



Förderer der Wissenschaft:
Rieser Heimatpreis - Engagement der "Freunde des RiesKraterMuseums" wird gewürdigt


Die Jury des nur alle zwei Jahre vergebenen Rieser Heimatpreises hat sich einstimmig für den Preisträger 2021 entschieden: Es ist der Verein "Freunde des RiesKraterMuseums e.V.".

Im Druck erschienen ist der Artikel z. B. bei den Rieser Nachrichten (26. Januar 2021).



Foto: Lokalteil der Rieser Nachrichten vom 26. Januar 2021 (Nr. 20, Seite 21).


Albuch Bote (2021, No. 3): Asteroideneinschläge lösten zwei verheerende Erdbeben in Süddeutschland aus

Seit ihrer Erkennung als kosmische Narben in den 1960er Jahren galten sie als Zwillingskrater, die durch den Einschlag eines Doppel-Asteroiden gleichzeitig entstanden sein sollen. Der Pressetext basiert auf einem wissenschaftlichen Aufsatz, der in nature research erschienen ist.


Der populärwissenschaftliche Aufsatz im Amtsblatt der Gemeinde Steinheim mit Söhnstetten wurde von E. Buchner, Sach, V.J. & Schmieder, M. als vorgefertigter Pressetext erstellt. Das Heft vom 21. Januar 2021 kann hier heruntergeladen werden.


Meteoritics & Planetary Science (Volume 55, Issue 11. November 2020): Ballen-artige Mineralstrukturen in der rötlichen Impaktschmelze aus Polsingen

Bei Einschlägen großer Meteoriten auf die meist wasserhaltigen Gesteine der Erde werden getroffenen Gesteine extremen Druck- und Temperaturbedingungen ausgesetzt. Dabei werden quarzhaltige Gesteine verdampft oder in amorphes Glas umgewandelt. Bei den kristallinen, rötlichen Impaktschmelzen von Polsingen wurde nun festgestellt, dass in ihnen sogenannte Ballenaggregate als Besonderheit vorkommen. Diese tröpfchenartigen Aggregate wurden nun wissenschaftlich näher untersucht.
Zitat und Download:
Trepmann, C. A., Dellefant, F., Kaliwoda, M., Hess, K. U., Schmahl, W. W., & Hölzl, S. (2020): Quartz and cristobalite ballen in impact melt rocks from the Ries impact structure, Germany, formed by dehydration of shock-generated amorphous phases.- Meteoritics & Planetary Science, 55(11), 2360-2374.


Nature - Scientific Reports (www.nature.com/scientificreports, 2020): Neuere Untersuchungen von zwei Seismiten, die durch die Asteroideneinschläge Nördlinger Ries und Steinheimer Becken entstanden sein sollen

Die Hypothese beruht auf einer neuen Studie, derzufolge die beiden Impaktereignisse zu unterschiedlichen Zeiten erfolgten und die jeweils verherende Erdbeben in weiten Bereichen Süddeutschlands bis in die Schweiz hinein auslösten. In der Sedimentologie wird als "Seismit" eine durch ein Erdbeben deformierte und später ferfestigte Sedimentstruktur bezeichnet.

Zitat und Download:
Buchner, E., Sach, V. J. & Schmieder, M (2020): New discovery of two seismite horizons challenges the Ries–Steinheim double-impact theory.- Nature Research, Scientific Reports, https://doi.org/10.1038/s41598-020-79032-4


Buch - Neuerscheinung (2020): Meteorite – Steine, die vom Himmel fallen

Aus Anlass des hundertjährigen Fundjubiläums des Unter-Mässing präsentiert das Naturhistorische Museum Norishalle (Nürnberg) in der Sonderausstellung "Meteorite – Steine, die vom Himmel fallen" ein breites Spektrum von Meteoriten unterschiedlicher Klassen und unterschiedlicher Herkunft. Das neu erschienene Buch soll die gleichnamige Sonderausstellung begleiten, die wesentlichen Informationen zusammenfassen und für Interessierte darüber hinaus noch ergänzende Informationen bieten. Zudem sind die wichtigsten Exponate abgebildet und kurz beschrieben. 208 Seiten, 381 Abbildungen.

ACHTUNG: Die Sonderausstellung wurde coronabedingt auf 2021 verschoben!


Buch - Neuerscheinung (2020): Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins (OGV) - Band 102
Geologische Exkursionen im Nördlinger Ries und seinem Umland und weitere wissenschaftliche Beiträge


Das umfassend bearbeitete Exkursionsgebiet deckt das Nördlinger Ries mit seinem Umland regional und thematisch ab. Dabei stellen die Exkursionen teils neue Aspekte, insbesondere zur Impakt-Geologie, zu den Lagerungsverhältnissen und zur Entwicklung des Rieskratersees mit der Bildung von Algenbiohermen vor. Weiter werden neue wissenschaftsgeschichtliche Erkenntnisse zur Pionierzeit der Riesforschung bekannt gemacht. Mit Beiträgen von Kroepelin, K., Höfling, R., Burkhardt, H., Arp, G., Sachs, O., Jung, D., Rasser, M.W., Buchner, E. und vielen weiteren Autoren. 432 Seiten, 188 Abbildungen, 11 Tabellen.

ACHTUNG: Die Jahrestagung des OGV in Nördlingen wurde coronabedingt auf 2021 verschoben!


Buch - Neuerscheinung (2019): Die vergessenen Karten des Nördlinger Rieses:
geologische Kartenwerke bis 1880 und ihre Beziehung zu den frühesten Entstehungstheorien


Das Gebiet des Nördlinger Rieses wurde vor fast genau 200 Jahren auf der ersten überregionalen geologischen Karte von Deutschland und auf der ebenfalls im im Jahre 1821 erschienenen bayerischen geologischen Landeskarte durch Christian Keferstein dargestellt. Auf beiden Karten war das Nördlinger Ries noch völlig unauffällig. Doch das änderte sich bereits im Folgejahr. Von nun an begann eine rasante Entwicklung der geologischen Karten des Nördlinger Rieses. Die vorliegende Arbeit will einen Überblick darüber geben, welche Vorleistungen in Bezug auf Geografie, Geologie und Kartografie geleistet werden mussten, damit um 1870 die Geologen überhaupt die frühesten ausführlichen Entstehungstheorien zum Nördlinger Ries formulieren konnten, wodurch das Ende der Pionierzeit und gleichzeitig der Beginn der frühmodernen Riesforschung eingeleitet wurde. 125 Seiten, 29 Abbildungen.
ACHTUNG: Die Auflage ist bis auf wenige Exemplare fast vergriffen!


Wie das Nördlinger Ries der NASA helfen soll

Eine neue NASA-Mission wird sich ganz besonders dem Mars widmen. Helfen soll der US-amerikanischen Weltraumbehörde dabei der Ries-Krater bei Nördlingen, der bekanntlich schon bei der Mondlandung vor 50 Jahren eine Rolle gespielt hat. Worum es dieses Mal genau geht und was das Ries so einzigartig macht, wird auf der Seite "Bayern" näher erläutert. Auf der Titelseite der Augsburger Allgemeine wurde am 12.03.2020 auf die Bayern-Seite hingewiesen (online hier abrufbar).

Im Druck erschienen ist der Artikel z. B. bei den Rieser Nachrichten (Nr. 60, Titelseite).


Foto: Titelseite der Rieser Nachrichten vom 12. März 2020 (Nr. 60).


NASA-Forschungen: Was das Nördlinger Ries mit dem Mars zu tun hat


Jetzt, im Jahr 2020, sind die versteinerten Ablagerungen dieses Sees für die Experten der NASA von großer Relevanz. Denn: Aus dem Stickstoff, der in dem Gestein enthalten ist, lässt sich der pH-Wert des Sees vor 15 Millionen Jahren ableiten, heißt es vom LfU. Schon in der Vergangenheit war der Ries-Krater für die NASA ein wichtiges Vorbild für Erkundungen bei der Raumfahrt. Vor 50 Jahren, im August 1970, führte die Raumfahrtbehörde für die Astronauten der Apollo-Missionen 14 und 17 ein geologisches Feldtraining im Rieskrater durch. Auch deshalb findet Ende Mai ein sogenannter Impakt-Dialog, ein Austausch zwischen Wissenschaftlern und Experten, statt. Schirmherr ist die Bayerische Staatskanzlei. Im Druck erschienen ist der Artikel bei den Rieser Nachrichten (Nr. 60, "Bayern"), der online hier abrufbar ist.
Foto: Bayern-Seite der Rieser Nachrichten vom 12. März 2020 (Nr. 60, Seite 11).


Weitere Presseartikel zu den neuen Mars-Forschungen und die Verbindung zum Nördlinger Ries
(Auswurfdecke, Seeablagerungen)

Bayerischer Rundfunk, BR24 (28.02.2020): Mission Mars: Geologen aus Hof suchen außerirdisches Leben

Göttinger Tageblatt (4.03.2020): War einst Leben auf dem Mars möglich? Göttinger Forscher untersuchen Nördlinger Ries

The Weather Cannel (7.03.2020): Das "Testfeld" für kommende Marsmissionen liegt in Bayern

Süddeutsche Zeitung (08.03.2020): Ries-Krater soll bei Mars-Mission helfen

Beispielbild: Auswurfdecke des Nördlinger Rieses (aus: Sachs, O. (2002) - Diplomarbeit).


Meteorit wird im Tresor aufbewahrt

Einer der bedeutendsten Meteoriten Deutschlands soll nach Nördlingen kommen. Die Suche nach Unterstützern läuft.
Nach der erfolgreichen Präsentation des Meteoriten Stubenberg auf den Mineralientagen München wurde nun der wertvolle Meteorit in einem Banktresor in Nördlingen eingelagert. Die Rieser Nachrichten und die Donauwörther Zeitung veröffentlichten am 31.10.2019 hierzu einen fast ganzseitigen Bericht, der online hier abrufbar ist.
Im Druck erschienen ist der Artikel bei den Rieser Nachrichten und der Donauwörther Zeitung (Nr. 252, Seite 32, Zeitungsteil "Blick ins Ries / Nachbarschaft"). Abgedruckt wurde die Zusammenfassung im Bayern-Teil unter "Notizen aus der Region" im gesamten Verteilungsgebiet der Verlagsgruppe der Augsburger Allgemeine die Mitteilung "Nördlingen Stubenberg-Meteorit: Erst im Tresor, dann im Museum".

Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 31. Oktober 2019 (Nr. 252, Seite 27).


Am Riesrand im Bereich des Badersberg soll ein großer ehemaliger Steinbruch verfüllt werden. Der Aufschluss befindet sich nordöstlich des Harburger Stadtteils Heroldingen, direkt am Riesrand.
Die Donauwörther Zeitung veröffentlichte hierzu am 30.10.2019 eine Pressemitteilung, welche online hier abrufbar ist.

Info zur derzeit noch hervorragend aufgeschlossenen Geologie des Steinbruchs: Nach SCHRÖDER & DEHM (1950, Geologische Untersuchungen im Ries - Blatt Harburg) besteht dieser Bereich im Wesentlichen aus autochthonen Gesteinen des unteren und mittleren Weißjura, auf welchem im Hangenden Massenkalk folgt. Geologisch handelt es sich um große, stark vergrießte Weißjura-Klippen. Ein aufgelassener, sehr interessanter Aufschluss im direkten Bereich des Riesrandes.

Abbildung: Steinbruch Badersberg (Heroldingen), Zeitungsbericht der Donauwörther Zeitung vom 30. Oktober 2019 (Nr. 251), Seite 30.
(Foto: Widemann)


Einschlag in Stubenberg - Wie ein 36 Millionen Jahre alter Meteorit in Niederbayern zu Boden stürzte

In der niederbayerischen Gemeinde wurde 2016 ein Meteorit gefunden. Aus sicht von Wissenschaftlern eine Sensation.
Am Abend des 6. März 2016 sorgte das Weltall für ein Spektakel, zumindest aus der Sicht eines kleinen Erdenbewohners. Schicksalhaft kreuzte sich damals die Umlaufbahn der Erde mit der eines Meteoriten. Dass es zu einer Kollision kam, bewies eine Feuerkugel, die nach Aussagen von Augenzeugen heller als der Vollmond war. Beim Durchqueren der Erdatmosphäre ist der Meteorit zerbrochen, viele Bruchstücke verglühten, der Rest stürzte nördlich des Inns zwischen den Ortschaften Stubenberg und Ering auf den Boden. An diesem Wochenende wird der größte Brocken des Stubenberg-Meteoriten bei den Mineralientagen München zu sehen sein.
Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte hierzu am 23.10.2019 eine Pressemitteilung, welche online hier abrufbar ist.

Foto: Zeitungsbericht der Süddeutschen Zeitung vom 23. Oktober 2019 (Nr. 245).


Geopark: Besucherzentrum im Kloster?

In diversen lokalen Zeitungen (z. B. SOZ, Donau-Ries Aktuell, Donauwörther Zeitung, Rieser Nachrichten) wurde darüber berichtet, dass möglicherweise ein Bezucherzentrum in der seit Jahren leerstehenden Klosteranlage von Mönchsdeggingen entstehen soll. Einer der Berichte ist hier online abrufbar.





Foto: Zeitungsbericht der Donauwörther Zeitung vom 22. Oktober 2019 (Nr. 244, Seite 29).




Start ins Jubiläumsjahr: 50 Jahre Mondlandung

Die Reise zum Mond - auch für das Ries ein großer Schritt

1969 – 2019. Im Sommer dieses Jahres jährt sich die Mondlandung zum 50. Mal. Welche Verbindung das Nördlinger Ries mit der Geschichte der Mondlandung hat und was dies für die geologische Erforschung des Rieses bzw. des Mondes bedeutet hat, wird von dem Artikel näher beleuchtet. Der ganzseitige Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.

Im Druck erschinen ist der Artikel bei den Rieser Nachrichten und der Donauwörther Zeitung (Nr. 5, Seite 26, Zeitungsteil "Landkreis").


Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 7. Januar 2019 (Nr. 5, Seite 25), RN-Extra: 50 Jahre Mondlandung.


Der jüngste bayerische Meteorit, der vor zwei Jahren in vom Himmel flog, ist ein Meteorit der Königsklasse. Darum soll er für Forschung und Bildung sowie für die Bevölkerung erhalten werden.

Seit seinem Fund wurde der Meteorit Stubenberg mittlerweile eingehend wissenschaftlich untersucht und war das Highlight verschiedener, zeitlich befristeter Ausstellungen im In- und Ausland. Und dieser einzigartige, als Meteorit Stubenberg bekannt gewordene Himmelskörper soll nun verkauft werden. Aus diesem Grunde ruft der gemeinnützige Verein "Freunde des RiesKraterMuseums e.V." unter dem Kennwort: Meteorit Stubenberg zu einer Spendenaktion auf.
Die Augsburger Allgemeine veröffentlichte hierzu am 17.11.18 eine Pressemitteilung, welche online hier abrufbar ist.

Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 17. November 2018 (Nr. 265), Seite 33.


Zu dem Vortrag "Die Rosetta-Mission (Ziele - Ergebnisse)" (25.10.2018) im RiesKraterMuseum (RKM) in Nördlingen wurde in den Rieser Nachrichten ein Zeitungsbericht gedruckt, welcher am 03. November 2018 mit dem Titel "Die Kinderstube des Sonnensystems" erschienen ist






Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 05. November 2018 (Nr. 253), Seite 28.


Der Meteorit „Stubenberg“ war Jahrmilliarden im All unterwegs – bis er in ein niederbayerisches Stück Wald gestürzt ist.
Jetzt soll er ins RiesKraterMuseum (RKM).


Im März 2016 findet eine Riesensternschnuppe das Ende ihrer viele Millionen Kilometer dauernden Reise in der Nähe des kleinen niederbayerischen Ortes Stubenberg. Entstanden ist sie durch die Kollision ihres „Mutterasteroiden“ mit einem anderen Himmelskörper. Dieses Objekt soll in seiner Einzigartigkeit nun ins RiesKraterMuseum in Nördlingen. Der gemeinnützige Verein „Freude des RiesKraterMuseums e.V.“ sammelt hierfür derzeit Spenden.
Die Augsburger Allgemeine berichtete hierzu im Wochenend Journal. Online hier abrufbar.

Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 29. September 2018 (Nr. 225), Seite V5, Wochenend Journal.


Zu dem Vortrag "Moldavite und ihre Fundschichten in der Lausitz" (26.07.2018) im RiesKraterMuseum (RKM) in Nördlingen wurde in den Rieser Nachrichten ein Zeitungsbericht gedruckt, welcher online hier abrufbar ist.







Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 31. Juli 2018 (Nr. 174), Seite 24.




Start der kleinen Wochenend-Artikelserie: Die Geschichte des Rieses

Teil 1: Als exotische Tiere im Ries lebten
Im ersten Teil geht es um die Landschaft, wie sie vor dem Ries-Impakt aussah. Also um die Flora und Fauna, das Klima und die Landschaftsmorphologie vor rund 15 Millionen Jahren. Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.





Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 02. Juni 2018 (Nr. 124), Seite 26.


Teil 2: Ein Meteor kracht auf die Erde
Der zweite Teil behandelt das nähere Umfeld unseres Heimatplaneten. Ist der interplanetare Raum - also der Raum zwischen den einzelnen Planeten des Sonnensystems - leer? Was passiert, wenn kosmische Objekte verschiedener Größen der Erde zu nahe kommen, wenn sie gar ihre Bahn kreuzen? Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.





Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 09. Juni 2018 (Nr. 130), Seite 30.


Teil 3: Der Riesimpakt war auf der ganzen Welt hörbar
Der dritte Teil der Serie von Oliver Sachs und Friedrich Woerlen behandelt den eigentlichen Riesimpakt, d. h. die Entstehung des Rieskessels selbst. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein gigantisches kosmisches Ereignis, das in wenigen Minuten eine ganze Landschaft völlig auf den Kopf gedreht hat, sondern um ein Ereignis, welches durch seismische Schockwellen und wahrscheinlich auch akustisch weltweit wahrnehmbar war. Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.




Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 16. Juni 2018 (Nr. 136), Seite 35.


Teil 4: Als Flamingos im Ries lebten
Der vierte Teil der RN-Serie „Die Geschichte des Rieses“ befasst sich mit der Zeit nach dem Asteroideneinschlag. Nachdem durch das Ries-Ereignis das Leben im und um das Zentrum des Impaktes vollständig vernichtet wurde, entwickelte sich in der Kraterholform schon bald ein See, folglich kehrten Tiere und Pflanzen ins Ries zurück. Bis heute bezeugen viele Fossilien, dass es um den See, aber auch in den Ufer- und Flachwasserbereichen, ein vielfältiges Ökosystem gab. So gelten die versteinerten Vogelreste aus den Kalken des Riessees als die weltweit am besten erhalten gebliebene Vogelfauna des Miozäns. Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.



Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 23. Juni 2018 (Nr. 142), Seite 28.


Ankündigung: Radeln mit den Rieser Nachrichten - Wir folgen den Spuren des Riesimpaktes
Wie spannend die Entstehung des Rieskraters ist, das wird in diesen Wochen von Dr. Oliver Sachs und Friedrich Woerlen in der Wochenend-Artikelserie "Die Geschichte des Rieses" vor Augen geführt. Nun lädt die Redation der Rieser Nachrichten zu einer Sommer-Radtour durchs Nördlinger Ries ein. Die Geoparkführerin Carolin Schober-Mittring wird an den Zwischenstationen (z. B. Wallerstein, Maihingen, Heuberg, Munningen) berichten, was sich wo, wann und wie ereignet hat. Die Mittagspause ist in der Ziegelmühle geplant. ANMELDUNG erforderlich. Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.



Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 30. Juni 2018 (Nr. 148), Seite 26.


Teil 5: Als die Rieser in Höhlen lebten
Im fünften Teil geht es um das Nördlinger Ries während der Eiszeit. Zu dieser Zeit wurde die Landschaft wieder freipräpariert, wodurch die ursprünglichen Umrisse des Meteoritenkraters sichtbar wurden. Es gab Mammuts, Wollnashörner, Riesenhirsche, Säbelzahnkatzen, Hyänen und Bären - gleichzeitig siedelten erstmals Menschen im Ries. Damals entstand das heutige Bild unserer Landschaft. Der ganze Zeitungsbericht ist online hier abrufbar.




Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 07. Juli 2018 (Nr. 154), Seite 28.


Teil 6: Über den Rieskrater und das, was bleibt
Der letzte Teil nimmt die toristische Entwicklung vom ersten Besuch der NASA-Astronauten der Apollo-14-Mission im Jahre 1970, über die Gründung des RiesKraterMuseums im Jahre 1990 bis hin zum heutigen "Geopark Ries" unter die Lupe. Der Tourismus spielt in der Region "Nördlinger Ries" mittlerweile eine sehr wichtige Rolle.





Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 14. Juli 2018 (Nr. 160), Seite 30.


Zu der Eröffnung der Sonderausstellung "Strahlenkegel - Signaturen der Katastrophe" (22.03.2018) im RiesKraterMuseum (RKM) in Nördlingen wurde in den Rieser Nachrichten ein Zeitungsbericht gedruckt, welcher online hier abrufbar ist.

Auch gab es bei Focus online am 21. März 2018 hier eine Vorankündigung der besagten Sonderausstellung.





Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 27. März 2018 (Nr. 72), Seite 26.



Am Abend des 17.03.2018 fand die Vorab-Premiere "Spuren im Stein - Das Nördlinger Ries" im RiesKraterMuseum statt. So berichteten beispielsweise die WochenZeitung Nördlingen (21.03.2018, Nr. 12), die Rieser Nachrichten (22.03.2018, Nr. 68) oder die Donauwörther Zeitung (24.03.2018, Nr. 70) die Rieser extra (05.04.2018, Nr. 14) über dieses Ereignis.
Der offizielle Filmstart ist für den Sonntag, 8. April 2018 um 20:15 Uhr im SWR-Fernsehen angekündigt.


Weitere Infos mit Trailer können hier direkt beim SWR entnommen werden.
Hier kann der ganze Film angesehen werden.

Foto: Kollage diverser Zeitungsberichte

Im Suevit des Nördlinger Rieses wurde ein bisher unbekanntes Mineral entdeckt, das den Namen „Riesit“ bekommen hat. Die Geschichte seiner Entdeckung ist das Ergebnis einer internationalen Kooperation von Wissenschaftlern aus den USA und Deutschland, die in Las Vegas, in Heidelberg und am Museum für Naturkunde Berlin arbeiten.

Die Entdeckung eines neuen Hochdruckminerals im Ries, welches im Januar 2017 von der Internationalen Mineralogischen Assoziation (IMA No. 2015-110a; CNMNC Newsletter No. 35: Mineralogical Magazine, Vol. 81 (1), pp 209-213; European Journal of Mineralogy, Vol. 29 (1), pp 149-152) auf Vorschlag der Entdecker Prof. Oliver Tschauner (Las Vegas) und Prof. Chi Ma (Pasadena) den offiziellen Namen Riesit erhielt, ist einer neuen Analysentechnik zu verdanken, bei der die häufig benutzten Lichtstrahlen (optische Mikroskopie) oder Elektronenstrahlen (Elektronenmikroskopie) durch die sog. Synchrotron-Strahlung ersetzt wurden.
So haben beispielsweise die Rieser Nachrichten, scinexx.de bzw. Spektrum - Die Woche darüber berichtet.

Foto: In Schmelzader eingelagerter Riesit (heller Bildbereich) aus dem Suevit von Zipplingen.


Riesit kommt in Form von winzigen Kristallen in Schmelzadern von Gesteinen vor, die durch extrem hohe Drucke und durch Temperaturen von mehr als 1500 °C beansprucht wurden. Das Mineral Riesit ist chemisch gesehen eine spezielle Kristallform von Titandioxid (TiO2). Titandioxid kommt als Rutil in geringer Menge in vielen irdischen Gesteinen vor, also auch in den Grundgebirgsgesteinen des Nördlinger Rieses, die in mehr als 600 Metern Tiefe durch den Asteroideneinschlag extrem hohen Drucken und Temperaturen ausgesetzt und an die Oberfläche geschleudert wurden.
Die Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ berichtet in der Ausgabe vom Januar 2018 über das neu entdeckte Mineral aus Deutschland.


Abbildung: Die rechte Seite präsentiert das Titelbild von „Sterne und Weltraum“ vom Januar 2018, die linke Seite zeigt den Bericht zu Riesit auf Seite 13 derselben Ausgabe.


Zu dem Vortrag "Der Ries-See: neueste Forschungsergebnisse" (14.12.2017) im RiesKraterMuseum (RKM) in Nördlingen wurde in den Rieser Nachrichten ein Zeitungsbericht gedruckt, welcher online hier abrufbar ist.







Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 20. Dezember 2017 (Nr. 292), Seite 31.


Zu dem Vortrag "Shatter-Cones aus Ries-Krater, Steinheimer Becken und Molasse" (10.11.2017) im RiesKraterMuseum (RKM) in Nördlingen wurde in den Rieser Nachrichten ein Zeitungsbericht gedruckt, welcher online hier abrufbar ist.







Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 15. November 2017 (Nr. 262), Seite 30.

Beim Verlag Dr. Friedrich Pfeil (München) erschien 2017 von Volker J. Sach und Johannes Baier die Publikation mit dem Titel:
Neue Untersuchungen an Strahlenkalken und Shatter-Cones in Sediment- und Kristallingesteinen (Ries-Impakt und Steinheim-Impakt, Deutschland)
Zusammenfassung: Shatter-Cones stellen die bisher einzig sicheren makroskopischen Belege für die Wirkungen von Impakt bzw. Stoßwellenmetamorphose dar und werden deshalb weltweit zur Entdeckung und zum Nachweis von Impaktkratern herangezogen. Im Rahmen der Untersuchungen haben die Autoren Shatter-Cones untersucht, die während des Ries-Impaktes gebildet wurden und aus oberjurassischen Kalken bestehen. Die Fundstellen dieser Shatter-Cones liegen auf einem Shatter-Cone-führenden »Auswurfstrahl«, der sich vom Ries-Zentrum in südsüdwestlicher Richtung über eine Strecke von etwa 180 km erstreckt. Zusätzlich kann entlang des Shatter-Cone-führenden Ries-Auswurfstrahls festgestellt werden, dass mit zunehmender Auswurfdistanz auch der Anteil an stratigraphisch älterem Ejekta-Material (mittel- und unterjurassische bis obertriassische Gesteine) zunimmt.
Preis: 20 Euro
36 Seiten, 7 Farbtafeln mit 42 Abbildungen, 9 Farbabbildungen, 3 Tabellen. ISBN: 978-3-89937-229-8

Ein Vorläufer der aktuellen Publikation ist ebenfalls beim Verlag Dr. Friedrich Pfeil (München) 2014 von Volker J. Sach erschienen. Titel:
Strahlenkalke (Shatter-Cones) aus dem Brockhorizont der Oberen Süßwassermolasse in Oberschwaben (Südwestdeutschland) – Fernauswürflinge des Nördlinger-Ries-Impaktes
Zusammenfassung: Aus der Erdgeschichte Deutschlands sind mit dem Nördlinger Ries und dem benachbarten Steinheimer Becken nur zwei größere Meteoritenkrater bekannt. Infolge dieser Meteoriten-Einschläge wurden gewaltige Mengen an Gesteinsmaterial aus den Kratern gesprengt, ballistisch transportiert und bis über 180 Kilometer vom Zentrum des Nördlinger-Ries-Kraters entfernt abgelagert. Einzelne solcher Gesteinstrümmer dieser mittelmiozänen Schuttdecke findet man heute noch im Brockhorizont der Oberen Süßwassermolasse, der nur in Süddeutschland und in der Ostschweiz gebietsweise aufgeschlossen ist. Die in der Broschüre beschriebenen und abgebildeten Strahlenkalke (»Shatter-Cones«) sind sehr seltene Fundstücke aus dem Brockhorizont. Es handelt sich um die ersten eindeutigen Nachweise derartiger Impakt-Gesteine aus der Schichtenabfolge des Molassebeckens in Süddeutschland.
Preis: 10 Euro
16 Seiten, 13 Farbabbildungen, 2 Tabellen. ISBN: 978-3-89937-175-8


Thema: Ein Rieser Problem

Die unmittelbar mit der Geologie verbundenen Eigenschaften eines Baugrundes machen den Riesern immer wieder zu schaffen. Der Artikel in den Rieser Nachrichten geht auf diese Sachlage näher ein und ist hier online abrufbar.





Foto: Zeitungsbericht der Rieser Nachrichten vom 25. August 2017 (Nr. 195), Seite 22.

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